Wie empfindlich reagieren die Gene?
HEFT 3
Wie empfindlich reagieren
die gene auf die Mobilfunkstrahlung?
Stand der Forschung –
Entwarnungen und Intrigen –
Vorschlag zur Selbsthilfe
Format A4, 64 Seiten, farbig
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Bestellnr: 703
Mit Beiträgen von Prof. Franz Adlkofer, Prof. Igor Y. Belyaev, Prof. Karl Richter, Vladislav M. Shiroff
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Zu dieser Schrift
In ihren Beiträgen zeigen die Biomediziner und Biowissenschaftler Prof. Franz Adlkofer, Prof. Igor Y. Belyaev und Vladislav M. Shiroff die ganze Breite einer internationalen Forschung, die als Folge elektromagnetischer Strahlung DNA- und Chromosomenschäden sowie chronische Erkrankungen dokumentiert. Dabei geht es um nicht-thermische Wirkungen weit unterhalb geltender Grenzwerte. Die UMTS-Strahlung erweist sich als besonders schädlich. Längst bewiesene und nachprüfbare Wirkungsmechanismen machen schwere Schäden für Volksgesundheit und Volkswirtschaft vorhersagbar.
Um den Schutz der Bevölkerung ist es nach allem schlecht bestellt. Die „Entwarnung vor gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks durch das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm beruht mehr auf Wunschdenken als auf Fakten“ – so Franz Adlkofer. Grenzwerte, die weder nicht-thermische Wirkungen noch die Dauer der Exposition berücksichtigen, schützen nicht, sondern gefährden. In Gremien und Forschungsprogrammen, die das Volk zu seinem Schutz bezahlt, geben Wissenschaftler den Ton an, die Entwarnungen und Grenzwertbestätigungen zum Hauptinhalt ihres Wirkens gemacht haben. Sie veranstalten Hexenjagden auf angeblich fälschende Labore. Aber sie gestehen sich offenbar nicht ein, dass ihre Ausblendungen internationaler Erkenntnisse die verwerflichste aller wissenschaftlichen Fälschungen sind. Denn sie machen die Gesamtheit der Bevölkerung zu potentiellen Opfern.
Solange das die ‚unabhängige’ Forschung sein soll, der Bevölkerung und Umwelt ausgeliefert werden, sollte man sich vom Staat weder Schutz noch Vorsorge erwarten – so die Folgerung von Prof. Karl Richter. Es scheint notwendiger denn je, dass unabhängige Wissenschaftler und mündige Bürger, gestützt auf Stiftungen und umweltbewusste Sponsoren, den Aufbau unabhängiger Schutzprojekte selbst in die Hand nehmen - als Programm der Selbsthilfe. Die Schrift macht dafür Vorschläge.
Zu den Autoren
Prof. Dr. med. Franz Adlkofer
(Berlin / München) wurde am Max-Planck-Institut für Biochemie in München promoviert. Er habilitierte sich an der Freien Universität Berlin für das Fach Innere Medizin. Prof. Adlkofer war 20 Jahre in der Industrie tätig, bevor er 1992 die Geschäftsführung der Stiftung Verum, Stiftung für Verhalten und Umwelt, in München übernahm. Seit 2002 ist er auch Mitglied des Stiftungsrats. Prof. Adlkofer organisierte und koordinierte zwischen 1999 und 2004 das von der EU-Kommission geförderte Forschungsvorhaben REFLEX, an dem sich 11 wissenschaftliche Einrichtungen aus 7 europäischen Ländern beteiligten.
Prof. Dr. Igor Y. Belyaev
(Stockholm / Moskau), Ph. D. am Institut für Biophysik der Akademie der Wissenschaften der USSR, Pushchino; D. Sc. für Genetik an der Universität Petersburg. Seit 2004 ist Belyaev Professor am Department für Genetik, Mikrobiologie und Toxikologie der Universität Stockholm; auch Professor an der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau. Er gehört der RCNIRP, dem Russischen Nationalen Kommitee zum Schutz vor Nicht-ionisierender Strahlung, an.
Prof. Dr. phil. Karl Richter
(St. Ingbert / Saarbrücken), promoviert und habilitiert in München; emeritierter Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft der Universität des Saarlandes. Interdisziplinäre Arbeiten zum Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaften und ihrer Geschichte machen seit Jahrzehnten eines seiner charakteristischen Forschungsgebiete aus. Er ist Initiator der Kompetenzinitiative und heute ihr Erster Vorsitzender.
Vladislav M. Shiroff
ist Ingenieurwissenschaftler. Als hervorragend informierter Forscher engagiert er sich auf Gebieten der Medizintechnik und Biophysik. Mit Rücksicht auf seine familiäre Existenz publiziert er seine einschlägigen Erkenntnisse unter dem Kunstnamen ‘Shiroff’. Für die Spaltung seiner Identität sollte man nicht ihn, sondern den gesellschaftlichen Umgang mit der Wahrheit verantwortlich machen.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Herausgeber 4
Die Entwarnung vor gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks durch das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) beruht mehr auf Wunschdenken als auf Fakten Franz Adlkofer 6
Risikoabschätzung von Langzeitexpositionen gegenüber nichtthermischer Mobilfunk-Mikrowellenstrahlung Igor Y. Belyaev 24
DNA- und Chromosomenschäden: Ein zentraler nicht-thermischer biologischer Effekt von MikrowellenstrahlungVladislav M. Shiroff 29
Mögliche gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung bei Kindern und Jugendlichen: Das MOPHORAD-Projekt Franz Adlkofer 44
Selbsthilfe in einem System mentaler Korruption Karl Richter 48
Zu den Autoren 62